Western Ghats

Bildnachweis: & nbspGetty Images

Gadgil Committee hat 64% der Western Ghats als ökosensitiv gemeldet.

Wichtige Highlights

  • Gadgil Panel hat seinen Bericht im Jahr 2011 vorgelegt
  • Gadgil Committee hat 64% der westlichen Ghats als ökosensitiv gemeldet
  • Hürden bleiben bei der Umsetzung des Berichts

Neu Delhi: Zahlen einige der südlichen Staaten, einschließlich Karnataka und Kerala, den Preis dafür, dass sie die Empfehlungen des Gadgil-Berichts oder des Western Ghats Ecology Expert Panel (WFEEP) nicht umgesetzt haben? Die jüngsten Überschwemmungen und massiven Erdrutsche, bei denen Hunderte in Karnataka und Kerala ums Leben kamen, scheinen dies nahe zu legen. Es war im Jahr 2011, als der renommierte Ökologe Madhav Gadgil die Küstenstaaten vor drohenden Naturkatastrophen warnte, wenn sie keine Schritte zum Schutz der umweltsensiblen Western Ghats unternahmen.

Das Gadgil-Gremium legte 2011 dem Ministerium für Umwelt und Wälder seinen 552-seitigen Bericht vor, und seitdem kümmerte sich keine Regierung mehr um die Umsetzung seiner Empfehlungen.

Gadgil Panel Empfehlungen

Zu den wichtigsten Empfehlungen des Gadgil Panels gehört ein Verbot des Anbaus einzelner kommerzieller Kulturen wie Tee, Kaffee, Kardamom, Gummi, Banane, Ananas, die eine weit verbreitete Bodenerosion verursachen.

Werbung
Werbung

Das Gremium schlug in seinem Bericht vor, ökologisch geeignete Anbaumethoden zu fördern. In dem Bericht heißt es: „Ein Politikwechsel ist dringend erforderlich, um die Umweltkatastrophen einzudämmen und auf einen nachhaltigeren landwirtschaftlichen Ansatz in den Western Ghats umzusteigen.“

Der Gadgil-Bericht forderte auch die Stilllegung großer Projekte wie Dämme und Wärmekraftwerke, die ihre Haltbarkeit beendet haben.

Keine Bergstationen mehr

Das Gremium schlug ferner vor, dass es notwendig ist, von der Schaffung neuer Bergstationen abzusehen und die Landnutzung von Ackerland auf Nichtland zu ändern. Es hieß auch, dass die Umleitung von Flüssen in den Western Ghats gestoppt werden sollte, um die Ökologie in der Region zu retten.

Der Panel-Bericht schlug auch vor, dem Athirappilly-Projekt in Kerala und dem Gundia Hydel-Projekt in Karnataka keine Genehmigungen zu erteilen, da die beiden Projekte unter die ökologisch sensible Zone 1 fallen.

Das Gadgil-Komitee bezeichnete die Region Western Ghats als „Beschützer der indischen Halbinsel“ und forderte die Ausweisung der gesamten Region als ökologisch sensibles Gebiet (ESA). Der Ausschuss hatte das gesamte Gebiet in drei ökologische Zonen unterteilt, nämlich die ökologisch empfindliche Zone 1, die ökologisch empfindliche Zone 2 und die ökologisch empfindliche Zone 3.

Umsetzungshürden

Die Region Western Ghats umfasst sechs Bundesstaaten, 44 Distrikte und 142 Taluks. Die Staaten haben kein großes Interesse an der Umsetzung der Empfehlungen des Gadgil-Gremiums gezeigt, da die Staaten befürchten, dass dadurch Tausende von Menschen ihren Lebensunterhalt verlieren könnten. Mehrere Gruppen in Kerala haben sich unter Berufung auf den Verlust der Lebensgrundlage gegen die Umsetzung ausgesprochen.

Es gibt auch eine weitere Hürde bei der Umsetzung des Gadgil-Panel-Berichts. Einige politische Führer und soziale Gruppen haben die Zentralregierung aufgefordert, den Gadgil-Bericht anzunehmen und die Empfehlungen des Kasturirangan-Komitees für die Westghats abzulehnen. Dieses Komitee, das 2013 seinen Bericht vorlegte, hat nur 37 Prozent der Fläche als ökologisch sensibel gemeldet. Während das Gadgil-Panel 64 Prozent Fläche in der ökologischen Zone empfahl. Das Kasturirangan-Komitee wurde gebildet, um die Empfehlungen des Gadgil-Gremiums zu ersetzen.

Nun liegt es an den Regierungen, über eine der beiden Empfehlungen zu entscheiden, aber nicht bevor es zu spät ist.